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Commerzbank-Aktie nach Beschluss der EU-Kommission zur Tochter Eurohypo fester


30.03.2012
aktiencheck.de

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) hat sich mit der EU-Kommission auf eine Änderung der Auflagen in Zusammenhang mit der Commerzbank-Tochter Eurohypo verständigt.

Wie aus der am Freitag veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, habe die Europäische Kommission demnach der Bundesrepublik Deutschland mitgeteilt, dass sie die Veräußerungsauflage aus dem Jahr 2009 für die Commerzbank-Tochter Eurohypo in eine Abwicklungsauflage geändert hat. Die Commerzbank müsse demnach sowohl das Staatsfinanzierungsgeschäft (Public Finance) als auch den größten Teil der gewerblichen Immobilienfinanzierung (Nicht-Kernbereiche Commercial Real Estate) der Eurohypo vollständig abbauen. Lediglich ein deutlich reduzierter Teil der gewerblichen Immobilienfinanzierung in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Polen dürfe weiter geführt werden, heißt es in der Mitteilung. Laut den Auflagen der Europäischen Kommission sollen außerdem die Nicht-Kernaktivitäten der Eurohypo (Public Finance und Nicht-Kernbereiche des Commercial Real Estate Geschäfts) organisatorisch klar von den Kernaktivitäten (Kernbereiche des Commercial Real Estate Geschäfts) getrennt werden.

Die Vorstände von Commerzbank und Eurohypo haben beschlossen, die Auflagen der EU-Kommission wie folgt umzusetzen: Die Geschäftsfelder Commercial Real Estate und Public Finance werden organisatorisch neu ausgerichtet. Die Nicht-Kernaktivitäten werden künftig in einer neuen konzerninternen Abbaueinheit mit dem Namen "Non Core Assets" (NCA) gemanagt. Ziel der Commerzbank ist es dabei, die Portfolios dieser Nicht-Kernaktivitäten weiterhin konsequent zurückzuführen.


Das deutlich reduzierte Commercial Real Estate Geschäft in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Polen soll in den kommenden Jahren sukzessive auf die Commerzbank AG übertragen werden. Es wird künftig operativ Bestandteil des neu formierten Kernbank-Segments "Real Estate and Ship Finance" (RES) der Commerzbank sein, das ab dem 1. Juli 2012 das bestehende Segment "Asset Based Finance" (ABF) ersetzt. Die Kernaktivitäten im Bereich Commercial Real Estate sollen dabei auch weiterhin unter Risiko- und Rentabilitätsgesichtspunkten optimiert werden.

Laut EU-Kommission muss zudem die Marke Eurohypo aufgegeben werden. Die Eurohypo werde zunächst unter Anpassung an die veränderten geschäftlichen Rahmenbedingungen fortgeführt, teilte die Commerzbank weiter mit. Die neue Firmierung soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Die Entscheidung der EU-Kommission sieht den Angaben zufolge zudem weitere Auflagen vor: Die Kernaktivitäten im Bereich Commercial Real Estate dürfen bis Ende 2015 ein Volumen von 25 Mrd. Euro inklusive des jährlichen maximalen Neugeschäftsvolumens von 5 Mrd. Euro nicht überschreiten. Die Commerzbank muss ihre Bilanzsumme ausgenommen die Nicht-Kernaktivitäten bis Ende 2012 auf 600 Mrd. Euro reduzieren und darf diesen Wert bis Ende 2014 nicht überschreiten. Zudem wird das Akquisitionsverbot bis Ende März 2014 verlängert.

Die Aktie der Commerzbank gewinnt derzeit 3,07 Prozent auf 1,91 Euro. (30.03.2012/ac/n/d)



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